Wissenschaftlerin /Wissenschaftler der ersten Generation

Termine auf Anfrage

Promovierende arbeiten wissenschaftlich, lernen das System Hochschule aus einem neuen Blickwinkel kennen und müssen sich überlegen, für welches Berufsfeld sie sich qualifizieren. Dabei spielt das Selbstbild als Nachwuchsforschende eine wichtige Rolle – Mythen über das wissenschaftliche Feld und den Beruf Wissenschaftler sind dabei sehr wirkmächtig.

Impulse aus Pierre Bourdieus Habitusmodell, Zahlen und Fakten zum Thema Bildungsherkunft, Selbstreflexion und Positionierung im Feld Wissenschaft, Identifizierung und Wertschätzung eigener überfachlicher Kompetenzen, die mit der Herkunft verknüpft sind, Selbst- und Fremdbild: Was heißt es, als Erster in der Familie zu promovieren? Welche Vorbilder gibt es? Was muss ich mitbringen, um eine gute Wissenschaftlerin zu sein? Wo liegen meine Stärken für die Wissenschaft, was macht mich aus? An welchen Stellen im universitären System könnte ich stolpern? Was bleibt mir fremd? Was kann ich einbringen? Was bietet mein privates Umfeld an Unterstützung?

Ziele des Workshops:

  • Reflexion zum Thema Bildungsherkunft
  • Erarbeitung der eigenen herkunftsbedingten Ressourcen
  • kritische Auseinandersetzung mit dem vermittelten Berufsbild Wissenschaftler
  • Netzwerkbildung

    Der Workshop richtet sich an:

    • Doktorandinnen und Doktoranden
    • Postdocs